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Die Insolvenzanfechtung und die Folgen

Ist man so überschuldet das man seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, führt das häufig zu einer Insolvenz. Für die Durchführung von einem solchen Verfahren wird ein Insolvenzverwalter in München bestellt. Dieser übernimmt dann nicht nur die volle Kontrolle über das wirtschaftliche Handeln und die Verwertung von Werten für die Gläubiger in München, sondern er prüft auch das wirtschaftliche Handeln.

Nicht selten führt gerade letzteres zu einer Insolvenzanfechtung. Was das im Detail ist und wann sie zur Anwendung kommt, kann man nachfolgend erfahren.

Das ist anfechtbar in einem Insolvenzverfahren

Die Anfechtung ist nach § 129 InsO ein besonderes Recht von einem Insolvenzverwalter. Über die Anfechtung können Rechtshandlungen von einem Schuldner rückgängig gemacht werden. Nicht selten kommt es vor einem Insolvenzverfahren in München dazu, das der Gläubiger durch fragwürdige Rechtsgeschäfte noch versucht, Werte wie Grundbesitz oder Geld vor dem Insolvenzverfahren zu retten.

So zum Beispiel wenn Grundbesitz plötzlich auf ein Familienmitglied wie die Ehefrau überschrieben wird. Solche Rechtshandlungen sind rechtswidrig, da sie die Gläubiger schädigen. Schließlich gehören alle Werte zur Insolvenzmasse. Nicht nur aber solche Rechtshandlungen sind anfechtbar, sondern auch Schenkungen nach § 134 InsO. Hier können Schenkungen vom Insolvenzverwalter bis zu vier Jahre rückwirkend angefochten werden.

Rechtsgeschäfte zwischen Geschäftspartner anfechtbar

Anfechtbar sind aber auch Rechtsgeschäfte, wenn dem anderen Geschäftspartner bekannt war oder bekannt sein musste, dass er zahlungsunfähig war oder von der Zahlungsunfähigkeit war. Dieses Vorgehen der Anfechtung beruht auf § 131 InsO und ist aufgrund der Tragweite, gerade im Verkehr zwischen Unternehmen höchst umstritten. Gerade weil es hier zur Rückabwicklung vom Geschäft kommen kann, wenngleich vom insolventen Unternehmen in Augsburg Leistungen oder Produkte in Anspruch genommen wurden und bezahlt wurden.

Durch de Bezahlung erfolgt aber eine unrechtmäßige Bevorteilung im Vergleich zu den Gläubigern. Vielmehr muss das betroffene Unternehmen genauso im Rahmen vom Insolvenzverfahren seine Ansprüche anmelden. Handelt es sich um eine Gesellschaft mit mehreren Gesellschaftern bei einem Unternehmen, so sind hier Auszahlungen oder Veräußerungen der Gesellschaftsteile hier ebenfalls anfechtbar. Der Gesetzgeber sieht hier rückwirkend eine Dauer von zehn Jahren nach § 135 I InsO. Allgemeine Rechtsgeschäfte die bis drei Monate vor der Insolvenz durchgeführt wurden, können ebenfalls angefochten werden.

Wie man an diesen Ausführungen erkennen kann, gibt es eine Vielzahl an mögliche Ansätze wo ein Insolvenzverwalter ansetzen kann, wenn es um die Sicherung der Insolvenzmasse und die Befriedigung der Gläubiger geht.

So erfolgt die Anfechtung

Soll eine Anfechtung im Insolvenzverfahren erfolgen, so gibt es hier eine Vielzahl an unterschiedliche Fristen, wie es teilweise auch schon deutlich wurde. Grundsätzlich hat ein Insolvenzverwalter nach Eröffnung von einem Insolvenzverfahren nach § 146 InsO drei Jahre Zeit für die Anfechtung. In diesem Zeitraum muss der Insolvenzverwalter Augsburg nicht nur das aktuelle wirtschaftlichen Handeln, sondern auch der letzten Jahre prüfen und dann entscheiden ob es Möglichkeiten der Anfechtung gibt. Ist das der Fall, müssen diese Anfechtungen innerhalb der drei Jahres Frist erfolgen.

Wie die Anfechtung im Insolvenzverfahren in Augsburg erfolgen muss, ist gesetzlich geregelt. Davon kann der Insolvenzverwalter auch nicht abweichen. Im ersten Schritt erfolgt hier durch den Insolvenzverwalter einer Aufforderung zur Rückzahlung. Die Rückzahlung erfolgt hierbei nicht anteilig oder ist verhandelbar. Vielmehr muss das Rechtsgeschäft so zurückabgewickelt werden, als hätte es gar nicht stattgefunden. Das bedeutet, bei einer Insolvenzanfechtigung muss alles zurück in die Insolvenzmasse bezahlt werden. Wird dieser Aufforderung vom Anfechtungsgegner nicht nachgekommen, muss der Insolvenzverwalter Klage erheben.

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